Die deutsche Angst vor Innovation.

Alle sprechen von Innovation, alle finden sie gut, richtig und notwendig, doch am liebsten hätte man es, wenn es die eigenen Komfortzonen nicht antastet: Innovation mit Gewährleistungsschutz und Rückversicherung scheint der Traum deutscher Entscheider zu sein.

Das Resultat ist, Angst vor der Innovation und Disruption, weshalb auch kaum strategische Orientierung besteht und viel zu geringe Mittel halbherzig eingesetzt werden.

Es fehlt an Wagemut. Innovationsmanager werden kaum engagiert und es existieren nur rudimentär die entsprechenden Stabsstellen.

In einer aktuellen Umfragestudie von AXXCON unter dem Titel „Innovationskultur in deutschen Unternehmen: Halbherzige Initiativen oder diszipliniert und ambitioniert in die Zukunft?“ wurden rund 200 Entscheidungsträger (Geschäftsführer, IT-Leiter und Verantwortlichen für das Business Development) befragt und unterlegen den oben getroffenen Befund. 84% meinen, ja Innovation sei wichtig.

Aber “Lediglich die Hälfte der befragten Unternehmen verfügt über einen eigenen Bereich, in dem das Thema Innovation organisatorisch verortet ist. (…) Insgesamt gibt es in 31 Prozent der Unternehmen ein eigenes abteilungsübergreifendes Team, das sich um das Thema Innovation kümmert. 19 Prozent haben eine eigene Abteilung, 14 Prozent eine Stabsstelle und zwei Prozent eine eigens dafür gegründete Firma (Mehrfachnennungen waren möglich).

Fehlende Plattform- und Netzwerkökonomie

Auch die Fokusierung auf Produktinnovation, sprich Optimierung vom Bestehenden, ist ein hochproblematischer Ansatz, denn die Zukunft liege eben in der Netzwerk- und Plattformökonomie. Aktuell wird gerade versucht, eine Plattformökonomie für Disruption und Innovation der Wissensgesellschaft mit sciencebook zu schaffen. Man wird sehen, ob die Protagonisten, darunter auch GLOCALIST, “deutsche Angst” überzeugen können.

So resümiert AXXCON: “Kaum Mut zur Disruption. Deutsche Unternehmen verfolgen Innovationen nicht diszipliniert und ambitioniert genug.

Hier stehen deutsche Unternehmen weitgehend blank da und können diesen disruptiven Transaformtionsansatz meist gar nicht erst begreifen bzw. sehen ihn erst gar nicht. Wer hier nicht dabei ist, den bestraft das Leben.

So schreibt AXXCON: “Auch bei der Wahl der Innovationsarten weist die Studie auf Defizite hin. Denn während sich die meisten Unternehmen wie erwartet auf Prozess- und Produkt-Innovationen konzentrieren (89 bzw. 73 Prozent), wird an Daten-Innovationen mit 54 Prozent und Plattform-Innovationen mit 39 Prozent vergleichsweise wenig gearbeitet. „Das deutet darauf hin, dass oftmals das Bestehende verbessert wird, statt sich um neue und disruptive Geschäftsmodelle zu kümmern. Gerade diese beruhen häufig auf Daten- oder Plattform-Innovationen“, mahnt Michael Gschwendtner, ebenfalls Partner bei AXXCON.

Befunde, die kaum überraschen und auch den subjektiven Eindruck bestätigen, den GLOCALIST gewonnen hat.

Blauadler Fonds: Fonds für Massive Disruption

Dies hat sich nun ein neuer geplanter Investionsfonds – Blauadler Fonds – aus Berlin zu Herzen genommen, der aktuell Kapital für Investment in hochriskante Disruptionen einsammeln will.

So liest man über die Mission&Vision, wo man bewusst auf das 1% erfolgreicher Investments setzt: “BLAUADLER Fonds will ein Fonds für massive Disruption sein. Massive Disruption braucht Risikokapital und mehr als Mut: WAGEMUT. Start-ups und wissenschaftliche Vorhaben in seinem Universum bündeln, die extrem hohes Risiko aufweisen: massive Disruption.” Und er verspricht 50% Totalverlust: “Der BLAUADLER Fonds geht davon aus, dass 99% der im BLAUADLER Fonds gebündelten Ventures nicht nur keine kurzfristige Rendite bringen, sondern 50% davon Totalverluste sein werden. Diese 99% werden aber nicht zweck- und sinnlos sein. Denn, erstens werden sie dennoch methodisch-analytisch und gewinnorientiert durch das Research Team der BLAUADLER Agentur ausgewählt und zweitens sind diese 99% wertvolle Impulse, die sich erst langfristig rechnen, wenn die geeigneten Rahmenbedingungen gegeben sind. Ein Beispiel: Der Dampfantrieb war schon im Römischen Erreich erfunden, realisiert wurde er erst sehr viel später. Grund: Zu der Zeit des Römischen Reichs waren Sklaven billiger und ökonomischer, damit keine Dampfmaschine. Doch das 1% wird das Prozent sein, welches die Welt verändert und völlig neue Produkte und Wertschöpfungen schafft. Ideen, die heute noch nicht gedacht worden sind.

Das neue Gütesiegel für unternehmerischen Wagemut und Disruption

 

Der geplante Fonds bietet hier Unternehmen ein Art Gütesiegel an, das ihren Wagemut auszeichnet und lobt das neue Gütesiegel für Wagemut folgend aus: “Sie wollen dabei sein? Ihr Einsatz beginnt ab 100.000 EURO. ZEIGEN SIE PROFIL, ZEIGEN SIE IHREN STAKEHOLDERN, dass SIE das MORGEN wagemutig gestalten und bereit sind, volles Risiko zu nehmen für ein besseres Morgen. Jeder Investor erhält zusätzlich unser Gütezeichen als Logo, das er in seiner gesamten Kommunikation verwenden kann: BLAUADLER VISIONÄR: Das mutige Investment

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