Ein nachhaltiges Investitionsprogramm für Europa: Raus aus China. Rein nach Europa.

Die Corona-Krise zeigt sehr deutlich, dass die sehr einseitige Abhängigkeit zu China die Weltwirtschaft und eben auch die Wirtschaft Europas sehr verwundbar macht und rasch an den Abgrund bringen kann. Europa blickt aktuell in seinen Abgrund.

Zweites Fakt ist, dass das Virus seinen Ursprung in China hatte und China alles andere als transparent und verantwortlich umging. In China wütete schon eine Pandemie bevor der Welt tröpfchenweise reiner Wein eingeschenkt wurde. Da war es freilich schon zu spät. Bei einer sich ausbreitetenden Epidemie ist Zeit einer der entscheidende Faktoren.

Europas Reaktionen sind bis dato von Panik und Kopflosigkeit gesprägt, auch wenn sie mit ruhigem Ton und gefalteten Händen vorgetragen werden.

Aktuell werden Löcher – ohne Erfolg bisher – mit sehr großem Aufwand gestopft, indem noch riesigere Löcher – Budgets der künftigen Generationen – aufgerissen werden, ohne eine nachhaltige Dimension aufzuweisen. Es fehlt Strategie und Vision.

Manche Unverbesserliche träumen vom Sturtz der Wirtschaft, die man doch endlich an die Wand fahren lassen solle, so aus grünen Kreisen, bis hin zum mehrstimmig gesungenen Rundgesang, der sozialistische Planwirtschaft und Verstaatlichung herbeisehnt und zum x-ten Mal das Ende und den Tod des Neo-Liberalismus ausruft.

Szenenwechsel nach Japan und die USA: Hier hat man verstanden, dass diese einseitige Abhängigkeit von China und die höchst intransparente und verantwortungslose Politik Chinas ein Ende finden muss.

Auf politischer Ebene wird der Multilateralismus – eine an-sich gute Idee – erschüttert, weil man es zugelassen hat, dass Diktaturen jeglichen Colours das Sagen haben. Das ist kein Multilateralismus mehr.

Mehr und mehr Staaten der freien Welt verstehen dies, wie eben Japan, Australien oder eben die USA, die sich beispielsweise aktuell von der WHO abwenden, da sich diese auf empörende Art und Weise hat von China instrumentalisieren lassen.

Die UN ist leider zu einem Klub der Vereinten Diktatoren geworden, wo China, Russland, Iran und andere Diktaturen das Sagen haben.

Raus aus China – Rein nach Europa: Japan und USA machen es so

Der japanische Premier Shinzo Abe hat im Zuge der Verkündung des Hilfsprogrammes für die Wirtschaft klar die Ansage getroffen, dass japanische Unternehmen heimkehren sollen. Der japanische Staat will sie hier finanziell massiv unterstützen. Abe hat eine “Raus aus China”-Politik verkündet. Entsprechend nervös reagiert man in China.

Die USA hat ebenso im Zuge der Corona-Krise sehr klar gemacht, dass sie einen finanziellen roten Teppich für die US-Unternehmen, die aus China rausgehen, ausrollen werden. Die Asian Review führt aus: “Larry Kudlow, chairman of the White House’s National Economic Council, has expressed his intention to consider shouldering the relocation costs of American companies returning home from China.

Dies wäre auch der passende Weg für Europa, denn wenn die größte und die drittgrößte Ökonomien der Welt den Weg der De-Investitionspolitik einschlagen und aus China raus gehen, um im eigenen Land die Wertschöpfungsketten wieder zu etablieren, dann sollte Europa den Schuß hören. Das ist eine globale Umkehr, ein globaler Trend, dem sich Europa nur bei Todesstrafe entziehen kann.

Es wäre für Europa ein massives und sehr nachhaltiges Investitionsprogramm, welches sich sehr rasch buchstabieren und substantieren ließe, eine überaus hohe Akzeptanz in der europäischen Bevölkerung finden, sehr viele Arbeitsplätze nach Europa zurückbringen und vor allem die einseitige Abhängigkeit zu China perspektivisch ein Ende finden würde.

Das Europa ohne China nicht einmal mehr fähig ist, genug Atemmasken herzustellen, ist mehr als ein Debakel und eine sehr deutliche und klare Warnung.

Die vielbeschworene Globalisierung existiert eigentlich nicht und von daher wird auch kein globaler Handel zusammenbrechen, wenn Ökonomien aus China rausgehen, da wir eigentlich eine Monopolstruktur haben.

Es wird einfach diversifiziert, Konkurrenz geschaffen. Das ist nie schlecht. Es könnte sogar so ein goldenes Zeitalter für den Welthandel einläuten.

2 Billionen Euro – soviel hat Europa inklusive der EU angekündigt in die Hand zu nehmen – statt mal so über ein wackeliges Bankensystem, Förderbankenunwesen und marode Sozialsysteme rauszupulvern, um eine hochgradig dysfunktionale Bürokratie und Strukturen am Leben zu erhalten, wäre es doch besser und nachhaltiger konzertiert in die Re-Industrialisierung und Neu-Industrialisierung Europas (Industrie 4.0., Digitalisierung, IoT, eigen 5G-Industrie etc. pp.) sowie in ein robustes, resilientes Gesundheitssystem – das kein Krankheits- und Mangelsystem ist, wie aktuell – zu investieren. Denn eines ist auch klar, nach der Pandemie ist vor der nächsten Pandemie, vor der nächsten Katastrophe.

Europas Strukturen sind derart im Eimer, dass sie eben nicht mehr ausreichend sind, selber Atemmasken, selber Beamtmungsgeräte und selber genug Desinfektionsmittel zu produzieren., um die eigene Bevölkerung zu schützen und Leben zu retten. Was braucht es noch mehr an Beweis, dass Europa ohne eine resiliente wirtschaftliche und militärische Basis so nicht mehr weitermachen kann.

Die Welt ist ungemütlicher geworden, es gibt böse Jungs und Mädels da draußen und noch mehr, die ihre Chancen zu nutzen wissen. Europa gehört da aktuell nicht dazu und sollte sich endlich wirtschaftlich und militärisch wieder auf eigene Beine stellen. Da draußen gibt es keine Stuhlkreise, keinenkostenfreien Mittagstische und Konflikte werden Konflikte nicht ausgetanzt. Freiheit und Menschenrechte lassen sich nicht zahn- und kraftlos schützen und ausbauen. Ist so.

PS: Und moralisch fühlt es sich doch viel besser an, in Demokratien statt in Diktaturen zu investieren, oder?

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